Thüringer-Athleten-Verband
Gewichtheben - Kraftdreikampf - Fitness
Der Vorstand
Gewichtheben - Kraftdreikampf - Fitness
Vorstandswahl des Thüringer Athletenverbandes Am 20.11.2016 trafen sich die Mitgliedsvereine des Thüringer Athletenverbandes, um turnusgemäß ihren neuen Vorstand zu wählen. Nach einer schwachen Beteiligung vor vier Jahren konnte Präsident Jochen Hagner diesmal Vertreter von 18 Vereinen in Ohrdruf begrüßen. In seinem Rechenschaftsbericht ging er zuerst auf das neue Leistungssportkonzept des DOSB ein, dass derzeit für viel Unruhe im Spitzensport sorgt. Er betonte, dass der Verlust des Bundesjugendleistungszentrums in Suhl keine Panik hervorrufen wird und dieses als Landesleistungszentrum, wie es vor 20 Jahren gegründet wurde, weitergeführt wird. Da hierfür sowieso keine Zuschüsse vom Bund geflossen sind, kann es nur passieren, dass eine der beiden hauptamtlichen Trainerstellen gestrichen werden kann. Die Fachverbände haben vorrangig die Aufgabe, den Sport an sich auf eine breite Basis zu stellen und die Mittel für satzungsgemäße Aufgaben für die Verbesserung der Infrastruktur im Gewichtheben, Kraftdreikampf und im Fitness zu verwenden. Rückblickend auf die Legislaturperiode konnte er ein durchweg positives Fazit ziehen. Der Vorstand traf sich 3-4-mal im Jahr und verwendete nur 2-3% der Gesamtausgaben für seine satzungsgemäße Arbeit. Die Mitgliederzahl hat sich von 1838 Athleten 2103 auf 1960 im Jahr 2016 entwickelt, wobei auch im Bereich der 7 – 14 Jährigen erstmals ein Zuwachs erreicht wurde. Dies ist u.a. der guten Nachwuchsarbeit der Vereine in Gräfenroda, Suhl, Sömmerda und Crawinkel zu verdanken. Auch konnte in ehemaligen Hochburgen wie Jena, Altenburg und Herbsleben die Vereinsarbeit wiederbelebt werden. International glänzte vor allem Yvonne Kranz im Seniorenbereich mit der Teilnahme an diversen Meisterschaften und dem Gewinn von Medaillen sowie die Masterssportler Jürgen Greiner, Klaus Förster, Dr. Stefan Bender, Heide Schubert und Joachim Rohland mit Titelehrungen. Aber auch junge Talente wie Philipp Griebel aus Gräfenroda oder Björn Günther aus Breitungen befinden sich auf dem Weg zu internationaler Anerkennung. Sie sind zwei der sechs aktuellen Kadersportler Thüringens. Insgesamt stehen 68 Gewichtheber und 40 Kraftdreikampfübungsleiter bereit, um die Talente Thüringens auszubilden. Im Wettkampfbetrieb werden sie von 41 Kampfrichtern bis zur Internationalen Lizenz betreut. Die Traineraus- und Fortbildung befindet sich auf einem hohen Niveau und garantiert einen beständigen Nachwuchs an ausgebildeten Fachkräften. Diese achten darauf, dass die strengen Dopingrichtlinien eingehalten werden, die das Gewichtheben allgemein in Misskredit gebracht haben. Im Laufe der Veranstaltung konnten auch die anderen Vorstandsmitglieder ein positives Resümee  ziehen. Die Finanzwartin bescheinigte dem Verband eine ausgezeichnete Finanzdisziplin, was auch die Kassenprüfer in ihrem Bericht bestätigten. Im abschließenden Wahlgang stellten sich 2 Kandidaten dem Präsidentenamt, wo in geheimer Abstimmung der alte und neue Präsident Jochen Hagner die Mehrzahl der Stimmen auf sich vereinen konnte. Einen Wechsel gab es im Vizepräsidenten KDK mit Matthias Scholz aus Erfurt und die neue Stelle eines Sportwartes KDK belegt zukünftig Carsten Hauschild aus Weissensee. Dem langjährigen Kampfrichterobmann Werner Häfner wurde für seine über 25 jährige Arbeit gedankt, er gibt den Staffelstab an Sven Treyße weiter. Auch Jürgen Püschel legte sein Amt als Mastersreferent nieder, was der Geschäftsführer Burkhard Duderstadt mit übernimmt. Mit den wiedergewählten alten und neuen Vorstandsmitgliedern ist man im Thüringer AKDK thletenverband somit für die Aufgaben der nächsten vier Jahre gut gerüstet.
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